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Tipps zur Verarbeitung

Küchentipps

Selbstverständlich kann man Artischocken auf dem Acker stehen lassen und warten bis sie blühen - die wunderschöne lila Blüte lockt viele Bienen an.

Wir sind aber der Meinung, dass sie sich schon vorher hervorragend zum Verzehr eignen, daher an dieser Stelle eine Hilfestellung zum Thema: Wie bereitet man Artischocken eigentlich zu?

Mit waschen, schälen, kochen ist es hierbei nicht ganz getan - aber alles halb so wild, wenn man mal gesehen hat worauf es ankommt:

Artischocken - so rückest Du der Knospe zu Leibe

Tipps & Tricks

  •  Schnittstellen mit Zitronensaft betupfen, damit sie nicht braun werden.
  • Gegessen wird der Blattansatz und der Boden der Knospe. Dazu die Blätter an der Spitze nehmen, von der Knospe abzupfen und mit den Zähnen den Ansatz abziehen.
  • Der Stiel ist essbar: dazu den Stiel abbrechen, schälen und mitgaren.

Klein und unscheinbar sind die braunen Körnchen und doch steckt eine ganze Menge in ihnen. Samen sind Kraftpakete im Tiefschlaf. Einmal geweckt, entfaltet sich der wertvolle Keimling, reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sprossen ergänzen gerade im Winter unseren Speiseplan auf das Vortrefflichste.

Die Auswahl an Keimsaaten ist groß und deren Geschmackspalette reicht von leicht süß über nussig und würzig bis zu scharf. Während der Keimdauer verändert sich der Geschmack der Keimlinge, so werden bspw. Rettichsprossen immer schärfer, je länger sie keimen. Läßt man die Sprossen jedoch zu lange wachsen, werden sie bitter und zäh.


Anzucht im Keimglas

       

Die Anzucht der wertvollen Keime ist einfach. Neben einem geeigneten Keimgerät benötigt man nur Wasser, Licht und ein bisschen Geduld.

  • Die Keimsaaten im Keimglas einweichen (je nach Sorte unterschiedlich lang).
  • Anschließend das Wasser abgießen und die Saaten durch den Siebdeckel gut spülen.
  • Das Glas nun umdrehen und schräg aufstellen, damit das restliche Wasser gut abfließen kann.
  • Täglich 2x spülen, um Schimmel- und unerwünschte Keimbildung zu verhindern. Nach ein bis zwei Tagen kann man das Wachsen des Keimlings beobachten.

Wer sich für den Anfang kein Keimglas anschaffen möchte, kann es mit einem Joghurt-Glas versuchen: In den Deckel eines großen Joghurt Glases kleine Löcher stechen, durch die das Wasser später abfließen kann.

Lagerung

Wenn die fertigen Sprossen nicht gleich verzehrt werden können, dürfen sie einige Tage im Kühlschrank lagern.

Besonderheit: Hülsenfrüchte


In Hülsenfrüchten finden sich Stoffe, die die Eiweißverdauung beeinträchtigen. Beim Keimprozeß werden diese zum großen Teil, jedoch nicht komplett, abgebaut.

Es wird daher empfohlen, Kichererbsensprossen vor dem Verzehr fünf Minuten lang zu blanchieren. Mungbohnen-, Adukibohnen- und Linsensprossen brauchen nur von empfindlichen Menschen oder vor dem Verzehr großer Mengen blanchiert zu werden.

Keimgeräte: Die Qual der Wahl

Im Handel sind unterschiedliche Keimgeräte erhältlich, das Sprossenglas ist jedoch zu empfehlen, da hier das Wasser am besten abfließen kann. Auch zu empfehlen: Keimgeräte aus Ton. Darin finden die Saaten ähnliche Bedingungen wie im Boden vor, nämlich dunkel und feucht. Erst kurz vor der Ernte wird der Deckel geöffnet und die Keimblättchen ergrünen.
In Keimschalen aus Kunststoff können durch Staunässe eher unerwünschte Keime entstehen.

Sonderfall Kresse & Rucola

Kresse- und Rucola-Samen bildet mit Wasser einen flüssigen Schleim, der in Keimglas oder -schale sehr schnell schimmeln kann. Äußerst praktisch in der Anwendung ist daher das Kressesieb: Die eingeweichten Kressesamen werden auf das Sieb gestrichen. Nach kurzer Zeit wachsen die feinen Würzelchen durch das Sieb nach unten und der Keim reckt sich nach oben. Zum Ernten einfach die Keime aus dem Sieb


Isst man die Sweetie mit den dünnen Häutchen wie eine Orange, schmecken sie eher bitter. Wir empfehlen die Sweetie zu filetieren, das geht einfacher als man denkt und so genoßen erweisen sie sich als eine 
wahre Delikatesse. Ihr gelbes, süßes Fruchtfleisch schmeckt wie Orange und Clementine zusammen.

Die Sweetie kannst Du in unserem Shop bestellen, solange unser Vorrat reicht, natürlich, denn die wunderbaren Früchte haben nur in den Herbst- und Wintermonaten Saison, die im Februar wieder zuende geht.

Sweetie genießen - so gehts


Klimakterium mal anders

Wem sind nicht schon mal die Bananen auf der Fensterbank braun geworden, die Ananas dagegen wollte und wollte nicht gelb werden…

Schuld daran ist das berühmt - berüchtigte Klimakterium. In diesem Zusammenhang bezeichnet es die Nachreife nach dem Erntezeitpunkt, denn es gibt Früchte die nachreifen und solche die es nicht tun. Erstere sind klimakterische Früchte, letztere nicht-klimakterische. Die Ananas z.B. zählt zu den letzteren, weshalb es dann nicht mehr verwundert, dass sie grün bleibt und nicht süßer wird.

Klimakterische Früchte, also nachreifende Früchte beeinflussen sich auch noch gegenseitig. Schuld daran ist das Pflanzenhormon Ethylen. Es wird von klimakterischen Früchten produziert und lässt die Nachbarn in der Obstschale mitunter alt aussehen. Das beste Beispiel sind Äpfel und Bananen. Beide Sorten nebeneinander gelagert führen vorzeitig zu braunen Bananen und schrumpeligen Äpfeln.

Wichtig zu wissen: viele Gemüsesorten wie z.B. Broccoli reagieren ausgesprochen empfindlich auf das Ehtylen. Dieser beginnt innerhalb weniger Stunden zu blühen, wenn er zuviel davon einatmen muss. Daher besser getrennt von anderem Gemüse oder Obst lagern.

Klimakterische Sorten

Einige Beispiele für klimakterische Früchte sind: Äpfel, Avocados, Bananen, Birnen, Broccoli, Mangos, Pflaumen, Pfirsiche und Tomaten

Nichtklimakterische Sorten

Zu den nichtklimakterischen Früchten zählen: Ananas, Erdbeeren, Granatapfel, Kirschen, Trauben, Wassermelone, Orangen, Paprika

Welche Kartoffel verwendet man wozu?

Nachdem Columbus die Kartoffel nach Europa gebracht hatte und die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden waren, erfreute sich die braune Knolle wachsender Beliebtheit. Inzwischen sind alleine in Deutschland beim Bundessortenamt über 200 Sorten zugelassen. Neben den verschiedensten Sorten und dem Reifegrad ist für die Verwendung in der Küche die Kocheingenschaft von größter Bedeutung:

Festkochende Kartoffel
Die bekannteste Vertreterin dieses Kochtyps ist die Sorte Linda. Nicola, Anuschka, das Bamberger Hörnchen und Belana sind weitere bekannte festkochende Kartoffeln.Die festkochende Knolle zerfällt auch bei längerem Kochen nicht, Ursache ist der niedrige Stärkegehalt dieser Sorten. Geeignet für Kartoffelsalat, Pell- und Bratkartoffeln, Aufläufe und Pommes.
Vorwiegend festkochende Kartoffel
Agria, Rosara, Marabell und Laura zählen zu den vorwiegend festkochenden Kartoffeln. Die Schale dieser Sorten springt manchmal beim Kochen auf und das Fleisch ist leicht mehlig. Ebenfalls gut geeignet für Kartoffelsalat, Pell- und Bratkartoffeln, aber auch hervorragend für Kartoffelsuppe und Eintöpfe.
Mehlig kochende Kartoffel
Augusta, Karlena oder Aula heißen die bekannteren mehlig kochenden Kartoffelsorten. Während des Kochens platzt deren Schale immer mehr oder weniger stark auf, das Fleisch ist sehr mehlig und trocken, denn der Stärkegehalt ist in diesen Sorten sehr hoch. Für Salat oder zum Braten sind diese Kartoffeln nicht geeignet, höchstens für roh geröstete Bratkartoffeln. Ideal sind diese Sorten aber für Suppen, Püree, Kartoffelklöße oder Gnocchi.
Auf den Stärkegehalt kommt es an
Frühkartoffeln werden, wie der Name schon sagt, früh geerntet und haben nur wenig Zeit Stärke zu bilden. Je länger eine Kartoffel reift, umso mehr Stärke kann sie bilden und umso mehliger wird sie. Deshalb sind erst unter den Spätkartoffeln die mehligen Sorten zu finden, während die Frühkartoffelsorten die festkochenden bzw. vorwiegend festkochenden Sorten sind.

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Jede Menge vegetarische Kartoffel-Rezepte, abgerundet mit Tipps zur Lagerhaltung, Herkunft und Wissenswertem rund um die tolle Knolle.

Welche kann man essen, welche muss man schälen?

 

Diese Frage ist bei ca. 800 verschiedenen Kürbissorten nicht so schnell beantwortet. Die Formen, Farben und Geschmacksrichtungen sind sehr unterschiedlich, was aufgrund der langen Geschichte des Kürbis nicht verwunderlich ist.

Schon vor 5000 Jahren wurden Kürbisse von Indios in Mexico und Peru kultiviert. Damals dienten neben dem Fruchtfleisch sogar die Blätter als Gemüse. Nach der Entdeckung Amerikas verbreitete sich die Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) über die ganze Erde und entwickelte dabei ihre Artenvielfalt. Übrigens zählen auch Gurken und Melonen zur Familie der Cucurbitaceae.

Buchtipp: Köstliche Kürbisküche aus dem Pala Verlag
Mit mehr als 100 Rezepten. Ob als Vorspeise, Hauptspeise oder Snack, als Gratin, Quiche oder Pizza, als Salat oder Dip, als Dessert, Kuchen, Konfitüre oder Eis - die Rezepte sind sind ebenso vielseitig und lecker, wie es Kürbissorten auf unserer Erde gibt.

Vorhang auf für die Kürbisparade:

Der Butternut
Er hat eine dünne Schale, ein kleines Kerngehäuse und einen hohen, dunkel-orangefarben Fruchtfleischanteil. Die Konsistenz ist cremig wie Butter, ähnlich einer Avocado und sein Aroma ist leicht nussig. Der Butternut muss geschält werden, was aber mit einem Sparschäler gut funktioniert.
Sehr leckeres Butternut-Rezept, bei dem die buttrige Note sehr gut zur Geltung kommt

Der Sweet Dumpling
Auch wenn er nicht so aussieht: Man kann ihn essen und er ist eine Delikatesse: das feste Fruchtfleisch hat ein feines Maroni-Aroma, ist leicht süß und lässt sich gut im Ofen zubereiten, bspw. als gefüllter Kürbis. Er war sogar Speisekürbis des Jahres 2003! Der Sweet Dumpling braucht nicht geschält werden.
Tipp: das rohe ungeschälte Fruchtfleisch wie Bratkartoffeln zubereiten.
Rezept Orientalischer Kürbis

Der Hokkaido
Mittlerweile der wohl bekannteste Speisekürbis mit auffallend intensiver Farbe. Der Hokkaido muss nicht geschält werden, seine Schale wird beim Garen ganz weich. Ob als Cremesuppe, im Auflauf oder als Pfannengericht, mit seiner leicht nussig-süßen Note macht er sich immer gut. Für ihn haben wir die meisten Rezepte, der Klassiker ist jedoch die Cremesuppe.

Der Muscat de Provence
In Frankreich weit verbreiteter Feinschmecker-Kürbis. Hocharomatisches Fruchtfleisch mit feinem Muskataroma, sehr gut für alles Cremige wie Suppen, Desserts oder Konfitüren geeignet, da sein Fruchtfleisch beim Garen rasch zerfällt. Muss geschält werden.

Der Rouge vif detampes
Sein bürgerlicher Name lautet "Roter Zentner". Ein Kürbis mit Wetterarchiv: Je intensiver die Färbung, umso mehr sonnige Herbsttage hat es gegeben. Aber man kann ihn auch essen. Er macht sich hervorragend in süßsauren Konfitüren oder Kuchen. Aber auch bestens zum Anbraten, in Gratins oder für Suppen geeignet. Schälen ist notwendig.

 

Die Bischofsmütze
Auch Kaisermütze oder Türkischer Kürbis genannt. Auch wenn die Form es nicht vermuten läßt, handelt es sich hier doch um einen Speisekürbis. Allerdings kann er aromatisch nicht mit einem Muskat- oder Butternutkürbis mithalten, dafür macht er eben optisch mehr her. Außerdem ist er gut lagerfähig! Bis zu einem Jahr kann er durchhalten, mit zunehmender Lagerzeit wird aber die Schale so hart, dass er kaum noch zu zerteilen ist.

Der Blue Ballet
Auffallend ist seine blaugraue teils verwaschene Farbe, im Fruchtfleisch ist er jedoch dunkelgelb bis orange gefärbt. Der Blue Ballet ist ein empfehlenswerter Speisekürbis mit hohem Dekorationswert. Gut geeignet für Suppen, Gemüse, zum Anbraten oder zum Garen im Backofen. Auch in süßsauren Gerichten macht er eine gute Figur. Ebenso wie die Bischofsmütze läßt sich dieser Kürbis bei längerer Lagerung etwas schwerer aufschneiden.

Der Spaghettikürbis
Sein Name kommt natürlich nicht von ungefähr. Das Besondere an diesem walzenförmigen Kürbis ist sein Fruchtfleisch, das beim Kochen in Fäden wie Spaghetti zerfällt. Er kann gut mit Tomatensoße serviert werden.
Leckeres Spaghetti-Kürbis Rezept

Halloween-Kürbis
Eigentlich heißt er ja nicht Halloween-Kürbis, sondern Racer und gehört zu den Speisekürbissen. Geschmacklich ist er nicht zu verachten, aufgrund seiner Größe jedoch nicht unbedingt zu empfehlen. Denn ob er nach einer Woche reichlichen Genußes immer noch so lecker ist...?
Daher vielleicht doch lieber aushöhlen und eine Kerze hineinstellen für eine stimmungsvolle Beleuchtung im Herbst.

Tipp: Muster in die Schale schnitzen, aber nicht ganz durchschneiden. So leuchtet das Muster in hellen orangefarbenen Tönen durch die Schale.

Zierkürbisse
Die kleinen bunten Kürbisse sind nun wirklich nicht zum Verzehr geeignet, dafür sehen sie aber auch zu schön aus und machen sich in Hauseingängen oder in Schalen sehr gut.

Die Kürbisse sind meist ab September lieferbar und dann in unserem Shop zu finden.

So fängt es an...
Nur wenige Stunden später

Gelegentlich wird behauptet, die Nektarine sei eine Kreuzung aus Pfirsich und Pflaume. Das ist falsch, denn die Nektarine ist ein mutierter Pfirsich, also eine Laune der Natur.
Statt der flauschigen Haut des Pfirsichs hat die Nektarine eine glatte, seidige Schale.
Manchmal allerdings wird die Nektarine wieder flauschig und dann erreicht uns der ein oder andere verärgerte Anruf eines Kunden...

Verhindern können wir das Schimmeln der Nektarinen leider nicht.
Und ganz oft schimmeln sie auch erst zu einem Zeitpunkt, an dem wir keinen Zugriff mehr auf Deine Kiste haben – nämlich dann, wenn sie auf dem Weg zu Dir ist.
Wie das kommt? Das liegt zum einen am Kondenswasser, die Menge dessen hängt wiederum unmittelbar mit den Außentemperaturen zusammen.
Die Nektarine lagert bei 6 – 7 ° C. Je wärmer es draußen ist um so mehr schlägt sich die Luftfeuchtigkeit an der Frucht nieder, wenn sie aus der Kühlung kommt.
Das alleine ist gar nicht schlimm, wenn die Frucht nicht schon vor der Ernte von kleinen Insekten gestochen worden wäre.
Die Einstichstelle reagiert mit dem Kondenswasser innerhalb weniger Stunden zu einer herrlich weiß- bis grau-flauschigen Stelle, die weder Sie noch uns entzückt…

 

 

Glücklicherweise kommt das nicht allzuhäufig vor, aber wenn Du das nächste Mal eine Nektarine in Deiner Kiste findest, die partiell zum Pfirsich geworden ist, nicht lange ärgern, sondern einfach reklamieren. Den Genuß der Nektarine können wir Dir nicht zurückgeben, doch zumindest Dein Geld.

Wenn weißer Flaum sanft die Orange überzieht...
...dann steht bei uns das Telefon nicht mehr still!

Es liegt nun gar nicht in unserer Absicht Dir schlechte Ware einzupacken. Und manch einer mag unseren Beteuerungen keinen Glauben schenken und doch ist es so, dass Orangen - und da sind sie den Nektarinen nicht unähnlich - innerhalb kürzester Zeit verschimmeln können.

Und das kommt so: Wenn es während der Orangenernte regnet, werden die empfindlichen Schalen der Orangen nass - genauso wie der Pflücker - aber um dessen Schicksal geht es hier nicht. Die Orange ist also feucht bis nass und wird in Steigen oder Kisten gelegt. Da nun die Schalen der Bio-Orangen nicht mit Fungiziden (Pilzgiften) behandelt werden, haben Schimmelpilze leichtes Spiel. Die Orangen leisten noch eine gewisse Zeit Widerstand, doch leichte Temperatur-Schwankungen während des Transportes bringen auch diesen zu Fall.
So kann es durchaus passieren, dass wir hier bei uns noch optisch einwandfreie Früchte in Deine Kiste packen, sich diese jedoch auf dem Weg zu Dir nicht mehr halten können und sich Dir weiß überzogen präsentieren.

Tipp zur Lagerung: Grundsätzlich sollten Orangen kühl gelagert werden, um der Vermehrung von Schimmelpilzen entgegenzuwirken. Einzelne Früchte, die von Schimmelpilzen befallen sind, beeinträchtigen die Qualität der anderen nicht.

Die Rassen des Kulturchampignons unterscheiden sich durch ihre Hutfarben: vonhellweiß bis sattbraun. Gerade die dunkleren Sorten haben ein intensiveres Pilzaroma, ebenso die reifen, offenen Pilze, deren Lamellen schon deutlich sichtbar sind.

Der Grund: Sie enthalten weniger Wasser als die unreifen mit geschlossenem Hut, haben mehr Trockensubstanz und dadurch ein intensiveres Pilzaroma.

  • Abziehen braucht man die Haut der Zuchtchampignons nicht, man kann sie
    bedenkenlos mitessen.
  • Champignons möglichst nicht waschen, sie verlieren zuviel an Aroma. Nur kurz abbürsten oder abwischen.
  • Frische Champignons lagert man zu Hause am Besten in einer Papiertüte im
  • Kühlschrank, doch selbst dort sind sie nur 2 - 3 Tage haltbar.
  • Entgegen einem alten Vorurteil können Champignongerichte wieder aufgewärmt werden, wenn sie nach der ersten Zubereitung schnell kalt gestellt werden.
  • Champignons kann man gut einfrieren. Unser Tipp: Mit dem Saft von 1 Zitrone kurz in Butter dünsten, schnell abkühlen lassen und einfrieren. Lagerzeit ca. 8 Monate


Rührei ist zwar ein beliebtes Schnellgericht, wenn Du aber wirklich Freude daran haben willst, solltest Du es nicht einfach in die Pfanne hauen. Nimm Dir etwas Zeit und brate es bei milder Hitze. Eier stocken nämlich schon bei 70-80 Grad und werden zu heiß gebraten, schnell hart und trocken.

So gelingt ein Rührei cremig-locker:
Eier aufschlagen, pro Ei eine halbe Eierschale voll Wasser, Milch oder Sahne zugeben. Mit Salz leicht verschlagen. Werden sie zu lange geschlagen wird das Rührei zäh. Magst Du es noch cremiger, mische einfach einige Butterflöckchen unter. Sie schmelzen beim Backen und sorgen dafür, dass die Temperatur nicht gleich zu hoch steigt.

In die Pfanne nur so viel Fett geben, dass der Boden gerade eben bedeckt ist. Sobald es verlaufen, aber noch nicht gebräunt ist, wird die Eiermasse hineingezogen und bei ganz milder Hitze gestockt. Dabei wird mit einem Holzlöffel vorsichtig geschoben und das am Pfannenboden zuerst stockende Ei in großen Schollen abgelöst.

Jetzt aufpassen: die Pfanne in dem Moment vom Herd nehmen, in dem ein Teil des Rühreies noch cremig ist! Das Rührei sofort auf angewärmte Teller servieren.

Zum Würzen eignen sich neben Salz und Pfeffer, feingehackte Kräuter, Pilze, gebräunte Zwiebeln und zerkleinerter Käse, der gleich unter die Eier gemischt wird.

Wir wünschen Dir guten Appetit und viele Komplimente für Deine cremigen Rühreier!

Findest Du es auch so schade, wenn in den Schokoaufstrich- oder Marmeladengläschen Reste bleiben, an die weder mit dem Löffel noch mit den Fingern ranzukommen ist? Wir haben uns im Team mal umgehört und nach Ideen zur Lösung des "Problems" gefragt.

Hier nun die beste Idee einer mehrfachen Mutter:
"Schokogläser fülle ich mit heißer Milch auf, schüttele das Glas ein bisschen und warte kurz bis sich die Schokoreste in der Milch aufgelöst haben. Schon habe ich schnell einen köstlichen Kakao, der besser schmeckt, als jeder fertige Kakao.

Bei Marmeldenresten reicht lauwarme Milch. Die fruchtige Milch geben wir dann über unser Müsli oder Cornflakes."

Klasse!

Zum Braten braucht man Temperaturen weit über 100° C, und die können nur durch Fett übertragen werden, das hohe Temperaturen aushält, ohne zu verbrennen.

Wir haben eine kleine Übersicht erstellt, welches Fett wofür geeignet ist:

Butter und Margarine:
enthalten 16% Wasser, außerdem Milcheiweiß und Salz, daher schäumen und spritzen sie und verbrennen schnell. Daher nur gut für´s Braten bei milder Hitze, wie zum Schmoren von Gemüsen.

Butterschmalz oder Ghee:
reines Butterfett ohne Wasser und Zusatzstoffe, da verbrennt nichts und somit ist es hoch erhitzbar. Gut geeignet und lecker für Pfannkuchen, Rösti, Bratkartoffeln, etc.

Pflanzenfette aus Kokos- oder Erdnussfett:
reines Fett ohne Eigengeschmack und hoch erhitzbar bis 200° C. Gut geeignet für alles was schnell knusprig braun werden soll, wie Steaks, Geschnetzeltes und zum Anbraten des großen Bratens.

Öl:
läßt sich gut erhitzen, wobei Erdnuss- und Keimöle geschmacksneutral sind. Empfehlenswert zum Braten ist das "Brat- und Backöl". Olivenöl dagegen hat einen starken Eigengeschmack und sollte zum Bratgut passen. Das wertvolle, kaltgepreßte ist zum Braten eher nicht geeignet, für das Anbraten im Wok von Fruchtgemüse aber das "non plus ultra"

Wir wünschen Dir gutes Gelingen beim Braten in der Pfanne.

Normalerweise kräht kein Hahn nach der Schalenfarbe, außer wenn die große Färbeaktion kurz vor Ostern ansteht. Da mögen bitte alle Hühner nur Eier mit weißer Schalen legen - leider ist das nicht so einfach. Da Biohühner sich viel im Freien aufhalten, müssen sie robuster sein als die Hennen im konventionellen Bereich. Und die gängigen Outdoor-Rassen legen leider nun mal (fast) nur braune Eier. Dass man allerdings auf braunen Schalen ebenfalls sehr schöne und auch kräftige Ergebnisse erzielen kann, beweisen unsere paradiesischen Färbeexperiment. Köchin Jenni und das Küchenteam sind kreativ geworden und nach einigen Fehlschlägen freuen wir uns, Dir jetzt die ultimativen Tipps zum Färben brauner Eier präsentieren zu können.

Tipps zum Färben brauner Eier:

Grundsätzliches: Färbeflüssigkeit erhitzen und die Eier darin hart kochen. Anschließend die Eier herausnehmen, die Flüssigkeit abkühlen lassen und die Eier erneut für mind. 30 Minuten einlegen und dabei kalt stellen.

Flüssigkeiten die braune Eier hervorragend färben: Holundersaft aus der Flasche, Rote Beete Saft aus der Flasche, gekochter Kaffee, Kurkuma in Wasser aufgelöst.

Als unbefriedigend haben sich Karottensaft, Spinat oder Kochwasser mit Roter Bete herausgestellt.

Hübsche Muster und Effekte erzielst Du, indem Du vor dem Färbevorgang:

  • kleine Blätter auf die Eier legst und diese dann eng in einen Nylonstrumpf steckst und zuknotest
  • einen einfachen Haushaltsgummi mehrfach kreuz und quer um den Äquator des Eis spannst
  • Schnittlauch oder das Grüne einer Frühlingszwiebel um das Ei legst und verknotest. Ggf. müsstest Du letztere mit einem Gummi fixieren

Das Paradieschen Team wünscht viel Spaß beim Färben!