Von Apfel bis Zitrone
Obst & Gemüse
Die Ananas ist nicht nur “der süßeste Kern, der je in einer rauen Schale steckte”, sondern durch ihre Inhaltsstoffe – Vitamine, Mineralien, Enzyme, Fruchtsäuren, Aminosäuren und ätherischen Öle – eine wahre “Heilfrucht” (Brigitte Kranz in “Früchte, der gesunde Genuss”).
Was nun sind die “inneren Werte” der Ananas, die sie zu einer potenten Heil- und Entschlackungsfrucht machen?
- Außer Vitamin E und Biotin enthält die Ananas alle Vitamine und 16 Mineralstoffe, darunter die Anti-Oxidantien Selen, Vitamin C und Betakarotin.
- Das Ananas-Enzym Bromelain senkt zu hohen Blutdruck, fördert die Verdauung und reinigt das Blut. Dieses Enzym, nur in der frischen Frucht aktiv, löst Eiweißrückstände im Darm und Darmparasiten auf, und löst auch Gefäßablagerungen in den Arterien.
- Die Keimdrüsen und damit die Libido bei Mann und Frau werden aktiviert, Menstruationsschmerzen und Wechseljahrsbeschwerden gemildert.Wer einen liebesmüden Partner hat, sollte ihm frische Ananas oder einen enzymaktiven Ananassaft als Aphrodisiakum servieren!
- Ananas-Enzyme Ananase, Bromelain und Peroxidase bremsen das Wachstum von Krebszellen und verhindert Metastasenbildung.
Ananas hilft nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern wirkt durch die Aminosäuren Tryptophan und Serotonin auch als Stimmungsaufheller bei Depressionen, Antriebsschwäche und Konzentrationsproblemen.
Abends ist Ananas die ideale Einschlafhilfe, weil der Körper dann Serotonin in das Einschlafhormon Melatonin verwandelt.
Handelt es sich bei der Ananas um Flugware, so wird sie reif geerntet. Dadurch ist das Aroma zwar besser, als bei der günstigeren Schiffsware, die mehrere Wochen unterwegs ist. Wir haben uns aber schon vor Jahren bewusst gegen Flugware entschieden. Durch gezielte Sortenauswahl sind wir in der Lage, besonders aromatische Früchte anbieten zu können, die der Flugware in nichts nachsteht.
Das deutsche Wildgewächs hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Hat man im Mittelalter noch davor gewarnt, Bärlauch an das Milchvieh zu verfüttern, da die Milch das Knoblaucharoma annähme, so wird heute gerade Käse oft mit Bärlauch verfeinert. Aber auch in manch anderem Lebensmittel sorgt er für den letzten Pfiff.
Gesundheitlich hat er einiges zu bieten und ist auch in dieser Hinsicht dem Knoblauch sehr ähnlich. Neben dem hohen Vitamin-C Gehalt wirkt er verdauungsfördernd und unterstützt die Reduzierung von Harnstoff im Körper.
Aber vorsicht: Wer selber losziehen und Bärlauch sammeln möchte, sei allerdings gewarnt: Leicht können die schmalen Blätter des Bärlauches mit denen der giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden.
Und auch wenn der Bärlauch selbst nicht unter Naturschutz steht, so ist doch das Sammeln innerhalb von Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern verboten, und außerhalb solcher Gebiete nur eingeschränkt erlaubt.
Zubereitung und Aufbewahrung
Eigentlich sollte Bärlauch nicht gekocht, sondern roh über die Speisen gestreut oder vor dem Servieren untergerührt werden, da er sonst einiges von seinem Aroma verliert.
Da aber der Bärlauch aus Wildsammlung kommt, gilt für ihn das gleiche, wie für alle Pilze, Beeren und Kräuter aus bodennaher Wildsammlung: er kann mit den Eiern des Fuchsbandwurmes behaftet sein. Obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering ist, sollten die Blätter trotzdem immer gut gewaschen und nach Möglichkeit erhitzt bzw. blanchiert werden.
Im Kühlschrank halten sich die Blätter (in einer Plastiktüte eingepackt) ca. 3-4 Tage. Möchte man ihn länger aufheben, kann man ihn einfrieren; allerdings büßt er dabei einiges an Aroma ein. Beim Trocknen verliert Bärlauch das ganze Aroma. Ein gute Möglichkeit Bärlauch über das Jahr zu retten ist, ihn als Pesto zuzubereiten.
„Zu bitter“ sagen die Meisten – diese Ablehnung hat sich der Chicorée in der Vergangenheit durchaus verdient, doch heute trifft es kaum noch zu. Die neuen Züchtungen sind weitestgehend bitterfrei.
Wer allerdings die zartgelben Kolben im Licht liegen lässt, so daß die Blätter grün werden, der kann noch sein bitteres Wunder erleben - denn unter Lichteinfluß steigt mit dem Chlorophyllgehalt auch die Konzentration an Bitterstoffen an. Diese sitzen vor allem im Strunk. Wer also empfindlich ist, kann diesen vor der Zubereitung keilförmig herausschneiden. Da der Strunk aber genauso zart und geschmackvoll ist wie die umgebenen Blätter, kann er auch ohne weiteres mitgegessen werden.
Übrigens wurde und wird nach wie vor aus den Chicoréewurzeln der Ersatzkaffee, auch Zichorie genannt, hergestellt.
Die Chicoréezucht ist relativ aufwendig und wird in Deutschland nur noch von wenigen Betrieben durchgeführt.
Die zweijährige Pflanze, wächst nach der Aussaat auf dem Feld bis zu sechs Monate und bildet eine große Wurzel als Speicherorgan. Im Herbst werden die Wurzeln gerodet, dicht an dicht in großen Bassins aufgestellt und bei völliger Dunkelheit mit warmem Wasser umspült, während kühle Luft über die sich entwickelnden knospenähnlichen Sprosse weht.
Ca. 3 Wochen lang kann eine Wurzel beerntet werden, dann endet sie als Viehfutter oder auf dem Kompost.
Werden die Wurzeln ausreichend kalt gelagert kann noch bis spät in den Mai/Juni hinein geerntet werden. Die früheste Ernte ist ab September möglich.
Tipp: Probiere dieses feine Wintergemüse doch mal nicht als Salat, sondern gedünstet:
Dazu den Chicorée quer in Streifen schneiden, 5 Minuten mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und einigen Tropfen Zitronensaft dünsten. So passt er gut zu Spiegelei, kurzgebratenem Fleisch, Tomatensauce und zu chinesischen Gerichten.
Oder blanchiere den ganzen Kolben ca. 5 Minuten in Salzwasser. Abgetropft lässt er sich so wunderbar mit Schinken und Käse überbacken.
Schon bei näherer Betrachtung der Erdbeeren mussten wir entsetzt feststellen, dass es sich bei diesen keineswegs um Beerenfrüchte, sondern um sogenannte „Sammelnuss“ - Früchte handelt.
Und nun das: die Erdnuss ist in Wahrheit keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht. Anders als andere Hülsenfrüchte, öffnet sie ihre Hülse jedoch nicht selbst und lässt sich auch roh verzehren. Was sie zumindest morphologisch wieder in die Nähe der Nüsse rückt. Andererseits ist der Anteil an Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu richtigen Nüssen eher gering. Diese Omega–3-Fettsäuren sind für den Menschen von essentieller Bedeutung. Der menschliche Körper ist nicht in der Lage, diese selbst zu produzieren, sondern muss sie über die Nahrung aufnehmen. Unter diesem Aspekt könnten wir die Erdnuss also vergessen. Außerdem ist ihr allergenes Potential außergewöhnlich hoch.
Doch zur Ehrenrettung der Erdnuss muss jetzt unbedingt hervorgehoben werden, dass sie einen Eiweißgehalt von sagenhaften 25% hat – dagegen sieht ein Tofu mit 15% ziemlich alt aus. Außerdem dürfte die Erdnuss zu den magnesiumreichsten Früchten überhaupt zählen: fast 20% sind kaum zu überbieten. Die restlichen 55% sind dann das Öl und der Geschmack.
Wir bieten Erdnüsse in 250g Päckchen an, sie sind geröstet und stammen aus Ägypten.
Quelle: Phönix
Gemüsefenchel ist absolut kalorienarm, enthält Eisen, Phosphor und Kalzium und hat fast doppelt so viel Vitamin C wie Orangen.
Vielseitig und schnell zubereitet
Fenchel schmeckt sowohl als Rohkost, als auch gegart. Roh kann man ihn mit einem Dipp als Vorspeise oder einer Vinaigrette servieren. Gut harmoniert er mit Käse, ganz besonders köstlich schmeckt er mit Blauschimmelkäse.
Warm als Gemüse schmeckt er entweder nur mit warmer Butter übergossen und geriebenen Käse bestreut, mit gebräunten Semmelbröseln, mit einer Hollandaise oder kräftig mit Käse überbacken als Gratin oder Auflauf.
Er harmoniert wunderbar mit Fisch ebenso wie mit Fleisch.
Sparsam würzen
Sein zarter Anisgeschmack braucht kaum noch zusätzliche Würze. Sparsam dosiert harmoniert er mit Zitronensaft, Pfeffer, Muskat, Schnittlauch und Petersilie.
Kombinieren kann man ihn mit Möhren, Tomaten, und Frühlingszwiebeln. Fenchel passt außerdem zu Blattsalaten, Äpfeln, Ananas, Orangen, Nüssen und Käse.
Das frische Fenchelgrün solltest Du unbedingt mitverwenden. Es enthält zahlreiche Vitamine und hebt das Fenchelaroma. Dazu fein hacken und über das fertige Gericht streuen
Der Grünkohl ist sehr robust und kaum krankheitsanfällig und eignet sich daher besonders für den ökologischen Anbau. Nicht nur in der Anzucht ist er ein ein unkompliziertes Gemüse - einige Grünkohlsorten vertragen bis zu -15°C niedrige Temperaturen. So kann er den ganzen Winter über geerntet und immer feldfrisch angeboten werden.
Besonders für Vegetarier sind alle Kohlarten wichtige Eisenlieferanten und lassen sich in unzähligen Variationen zu schmackhaften Gerichten verarbeiten.
Na dann – Kohl!
Erinnerst Du Dich? Damals, an warmen Sommertagen sind wir im Wald herumgestrolcht und haben Heidelbeeren gesammelt. Die blauen Münder und Zähne haben verraten, dass nur ein Teil der Beeren im Körbchen gelandet sind, aber genau darum ging es ja...
Heute reifen die Kulturheidelbeeren an bis zu 2 Meter hohen Sträuchern heran. Die Früchte sind größer und ihr Fruchtfleisch ist heller. Der rötliche Fruchtsaft färbt kaum, sodass der naschende Blaubeerfan nicht durch seine blaue Zunge verraten wird.
Als Delikatesse gelten die Beeren immer noch und ihren Gesundheitswert haben sie auch nicht verloren: Heidelbeeren sind reich an Vitamin C und sekundären Inhaltsstoffen wie Karotenen (roten Farbstoffen) und Gerbstoffen.
Im Mittelalter erkannte schon Hildegard von Bingen den Wert der Heidelbeere als Heilpflanze. Damals wurden Heidelbeersaft und – blätter gegen „Geschwulste an heimlichen Orten, Mundfäule und Ruhr“ eingesetzt.
Wie alle Beeren sollten auch Heidelbeeren allenfalls ein paar Tage bei 0° - 1° C gelagert und schnell verbraucht werden. Sie eigenen sich zum Rohverzehr und zur vielfältigen Verarbeitung als Kuchen, Pudding, Fruchtkaltschalen, Saft, Marmeladen und Eis.
Ob Heidelbeer-Kuchen, -Nachtisch oder -Pfannkuchen, in unserer Rezeptdatenbank findest Du einige leckere Heidelbeerezepte
Wer bei Kaki an die zeitweilige Trendfarbe denkt, liegt hier völlig falsch. Kaki beschreibt in diesem Fall nicht die Textilfarbe der Bundeswehr, sondern ist der Name einer äußerst schmackhaften Beerenfrucht.
Der Kakibaum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen, die wir kennen. Rund um das chinesische Meer wuchsen die ersten Bäume und wurden auch schon früh genutzt. Kein Wunder, liefern die geschmacklich an Aprikosen und Pfirsiche erinnernden Früchte doch reichlich Vitamin C. Bereits eine Frucht deckt den halben Tagesbedarf dieses Vitamins.
Lange Zeit stieß die Kaki in unseren Breiten auf Ablehnung. Das lag sicherlich daran, das die Kaki in unreifem Stadium einen hohen Gerbstoffanteil (Tanin) enthält, welcher die Mundschleimhäute verdichtet und damit ein äußerst unangenehmes Gefühl verursacht. Erst mit zunehmender Reife schwinden die Tannine. Das ist wiederum von Nachteil gewesen, denn wo andere Früchte als überreif abgelehnt werden entwickelt die Kaki erst ihr volles Aroma und den köstlichen Geschmack.
Und so wird sie gegessen:
Einfach abbeißen! Oder in Stücke schneiden. Die Kaki hat keine nennenswerten Kerne, lediglich die trocknen Blütenblätter müssen entfernt werden.
Übrigens: Die kleinen braunen Stellen, die sich manchmal auf der Schale befinden, sind mini-kleine Verletzungen aus der Wachstumsphase, die bei Kälte oxydieren. Da die Kakis kalt gelagert werden, kann das leider nicht verhindert werden. Die Stellen nehmen aber keinen Einfluss auf die Stabilität und den Geschmack der Kaki.
Ob in knusprigen Scheiben, als feines Püree oder als köstlicher Auflauf - Kartoffeln sind einfach unwiderstehlich.
Unauffällig ist sie, die Knolle, sie prunkt nicht mit kräftigen Farben und starken Aromen. Aber die Kartoffel ist eine heimliche Diva, in ihrem langen Leben hat sie im Ansehen der Menschen die unterschiedlichsten Rollen gespielt - Naturgöttin und Teufelswerk, Wundermedizin und Verderbnis, Überlebenshilfe und Aphrodisiakum.
Spanische Eroberer brachten die Kartoffel als bereits alte Kulturpflanze im letzten Viertel des 16. Jhs. vom Hochland des heutigen Peru und Bolivien wahrscheinlich via Kolumbien an den Hof von Spanien, worauf in der Nähe von Sevillia erste Pflanzungen angelegt wurden. Die Engländer kennen die Kartoffelknolle etwa seit 1590. Nach diesen beiden ersten Kontakten mit Europa breitete sich die Knolle im Laufe der Zeit über ganz Europa und später über die ganze Welt aus.
Auch wenn die Knolle es in der alten Welt zuerst sehr schwer hatte, ihr Geschmack und ihr Nährwert verhalfen ihr schliesslich doch zum Durchbruch. So erkannte der französische Armeeapotheker Antoine Augustin Parmentier 1760 in der Kriegsgefangenschaft bei Hannover durch chemische Untersuchungen das grosse Nährwertpotential der Inhaltsstoffe der Knolle. Als er wieder in Frankreich war, setzte er sich gegen alle Widerstände für die Kartoffel als Speise ein und machte sie selbst am königlichen Hof beliebt.
Ihren endgültigen Durchbruch schaffte die Knolle in den Jahren 1770 bis 1777 anlässlich einer grossen Hungersnot. Sie war vor allem in diesen Kriesenzeiten durch ihren hohen Flächenertrag sehr gefragt.
Jahrelang bei uns als vermeintliche Dickmacherin gemieden, hat sie heute glanzvolle Auftritte als kalorienarmes Kraftpaket (100 g Kartoffeln enthalten nur etwa 70 Kilokalorien) und gesunde Genusskugel.
Um das volle Aroma der Kartoffel zu erhalten und Vitamin- und Mineralstoffverluste möglichst gering zu halten, solltest Du folgende Punkte beachten:
- Kartoffeln bleiben am längsten frisch, wenn man sie zugedeckt in einer Kiste oder einem Karton an einem kühlen, dunklen und möglichst trockenen Raum aufbewahrt.
- Kartoffeln solltest Du niemals im Kühlschrank lagern, da sie einen süßen Geschmack bekommen können.
- Ungünstig ist auch die Lagerung im Plastikbeutel. Aufgrund der entstehenden Wärme und Feuchtigkeit können sich schnell Keime und Fäulnispilze bilden.
- Kartoffeln kurz und gründlich waschen! Nicht wässern!
- Möglichst ungeschält und wenig zerkleinert zubereiten.
- Wenig Kochwasser verwenden. 1 Tasse Wasser pro Kilogramm Kartoffeln reicht bei fest geschlossenem Deckel.
- Garzeiten so kurz wie möglich halten.
- Sofort nach dem Kochen verzehren und langes Warmhalten vermeiden.
Wir wünschen Dir einen gesunden Kartoffelgenuss!
Aus gutem Grund kaufen wir Karotten von September bis Mai in Weilbach, Unterfranken, bei Bernhard Deuchert ein. Er arbeitet ausschließlich nach Bioland-Richtlinien und - das ist ausschlaggebend, er baut auf lehmigen Böden an! Konventionell werden Karotten oft nur auf sandigen Böden angebaut, um Ernte- und Pflegekosten zu sparen, aber weniger Kosten bedeutet in diesem Fall auch weniger Geschmack.
Bernhardt ist Profi im Karottenanbau. Mit langer Erfahrung wählt er die zwei geschmacklich besten Sorten: Bolero und Rothild. Im konventionellen Bereich werden die Sorten in der Regel nach Einheitlichkeit und Optik, nicht nach Geschmack ausgewählt.
Die organische Düngung im Bioanbau ist die Grundlage eines fruchtbaren und gesunden Bodens. Die Möhre ernährt sich „vollwertig gesund“ aus der ganzen Vielfalt des humosen Bodens. Hingegen wird die arme konventionelle Karotte „mineralisch künstlich“ gedüngt, der Humusgehalt des Bodens nimmt ab, die Möhre muss sich einseitig aus dem ernähren, was der Boden noch hergibt.
Aus diesen Gründen schmecken unsere Karotten so paradiesisch gut!
Und gesund sind sie außerdem: Möhren enthalten Provitamin A, Folsäure, Kalium, Eisen, Magnesium, Mangan, Kupfer, Schwefel und Pektin. Damit gehören sie mit zu den wertvollsten Gemüsearten überhaupt. Ihr hoher Flüssigkeits- und Pflanzenfaseranteil wirkt verdauungsfördernd.
Kann etwas derart Gesundes überhaupt noch Freude bereiten?
Es kann! Denn Karotten zählen zu den delikatesten Wurzeln und verfügen über Carotinoide (z. B. Beta-Carotin), die bei ausreichender Einnahme Alterungsprozesse verlangsamen. Britische Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass genau diese Eigenschaft den Männern zugute kommt. Frauen sind Männern, die höhere Dosen von Carotinoiden zu sich nehmen, deutlich mehr zugetan, als jenen, die eher weniger davon konsumieren, selbst wenn sich die Unterschiede lediglich im µ - Gramm-Bereich bewegen.
Also, ran an die Karotte!
Um es gleich vorweg zu nehmen, Maronen und Eßkastanien sind das Gleiche! Die Maronen - oder Eßkastanien - in ihren äußerst stacheligen Hüllen fallen ab Ende September von den Bäumen und können sehr vielseitig verwendet werden. Ob herzhaft, deftig oder süß, sind sie ein sättigendes, schmackhaftes Multitalent.
Ungenießbar dagegen ist die Roßkastanie. Auch diese weist einige Stacheln auf, doch bei weitem nicht so viele und spitze.
Die einfachste Art der Maronen-Zubereitung ist, sie zu rösten und als Snack zu vernaschen, wem das eine zu trockene Angelegentheit ist, dem empfehlen wir ein Stückchen Butter und ein wenig Salz dazu.
Schnelles Maronenrezept: Geröstete Maronen
pro Person rechnet man ca. 1 Handvoll Maronen. Backofen auf 200-220 °C vorheizen. Die Maronen an der runden oder spitzen Seite mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden, auf ein Backblech geben und etwa 15-20 Minuten garen. Anschließend nur noch die Schale und die dünne braune Haut entfernen - vorsicht, die Maronen sind sehr heiß!
Weitere Maronenrezepte findest Du in unserer Rezeptdatenbank.
Die Maronen auf solche Art vorbereitet, können vielseitig als Füllung, in Eintöpfen oder als Beilage weiterverarbeitet werden. Es gibt allerdings auch fertig vorgegarte Maronen, damit geht es dann noch etwas schneller.
Frische Maronen und vorgegarte Maronen gibts in unserem Shop.
Pflaumen, Zwetschgen - Renekloden, Mirabellen - wo ist denn da der Unterschied?
Botanisch gehören sie alle vier der gleichen Gattung und Art, der Prunus domestica an. Doch auf die Unterart kommt es an und hier unterscheidet sich das Pflaumenobst in Aussehen, Geschmack und Erntezeit voneinander.
Pflaumen sind die ersten im Erntereigen. Die Form reicht von rundlich bis oval und weist eine Furche auf. Die Farbschattierung ist breit gefächert: von gelb über rot bis violett ist alles dabei. Das Fruchtfleisch ist meist gelb, sehr saftig und süß. Pflaumen lösen sich, zu unserem Leidwesen, nicht immer so gerne von ihrem bauchigem Stein.
Zwetschgen sind eher länglich- ovale und plattrund in der Form mit spitzem Ende und ohne Furche. Die Schale ist mittel-schwarzblau oder violett und typisch weiß bereift. Bei dieser natürlichen Bereifung handelt es sich um wachsartige Ausscheidungen zum Schutz vor Austrocknung.
Das Fruchtfleisch ist weißlich-grüngelb und fest, beim Kochen bleibt es stabil. Deshalb eignen sich Zwetschgen gut zum Kuchenbacken. Bei reifen Früchten löst sich der Stein ganz leicht aus dem Fruchtfleisch.
Mirabellen sind kleine kugelrunde Früchte. Die gelb bis orangegelbe Schale kann rote Pünktchen oder Backen haben. Das feste grüngelbe bis orangegelbe Fruchtfleisch ist sehr süß und löst sich gut vom Stein. Mirabellen schmecken frisch am besten, doch kann man sie auch gut zu Kompott oder Marmelade verarbeiten.
Der Stein der Reineclauden wiederum hängt leider sehr an seinem Fruchtfleisch. Ansonsten sind die Reineclauden sehr aromatische Früchte. Sie sind größer als die Mirabellen und meist mehr grün als gelb gefärbt. Je nach Sorte kann die Schale aber auch ins violette oder rote tendieren. Die Renekloden oder Reineclauden wurden nach der Tochter Ludwigs XII und Ehefrau Franz I von Frankreich Claude de France benannt.
Doch genug der Unterschiede, denn außer dem Gattungsnamen eint die Pflaumenfrüchte der hohe Gehalt an Vitamin C und die breite Palette an B-Vitamine. Damit sind sie prima fürs Nervensystem. Auch die darmanregende Wirkung, meist nur von gedörrten Pflaumen bekannt, trifft auf alle Pflaumenfrüchte in frischem Zustand zu.
Die Pastinake ist heute ein eher unbekanntes Wurzelgemüse.
Das war aber nicht immer so. In Mitteleuropa war sie bis zum 18. Jh. eine wichtige Grundnahrungspflanze, zumindest solange, bis sie von Kartoffel und Möhre verdrängt wurde.
Die weiße unscheinbare Wurzel wird auch Hammel- oder Hirschmöhre genannt und fast scheint das der bessere Name, denn bei Schafen und Wild war sie lange Zeit beliebter als bei uns Zweibeinern. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich in den Kriegswintern zu suchen, in denen Kohl- und Steckrüben, üblicherweise Viehfutter, nun, in der Not, auf dem Speisezettel landeten.
Nicht so bei den Briten und Franzosen, dort gelten Pastinaken als eine Delikatesse. Aber trotz der schlechten Erinnerungen erlebt die Pastinake hierzulande eine Renaissance.
Und das zu Recht, denn sie ist vielseitig: ob als Rohkost, gedünstet, gebacken oder püriert, ist sie leicht süß im Geschmack und besitzt einen hohen Nährwert. Am besten schmeckt sie nach dem ersten Frost, dann entwickelt sich erst das ganze Aroma.
Aufgrund des süßen Geschmacks eignen sich Pastinaken auch hervorragend für die Babynahrung.
Nun, botanisch zählt er zum Gemüse, aber verarbeitet wird er fast ausschließlich zu süßen Speisen wie Kuchen, Kompott und Marmelade.
Und da gibt es wirklich leckere Rhabarberrezepte.
Wen das pelzige Mundgefühl stört, dem sei geraten Rhabarber mit einem Glas Milch oder Sahne zusammen zu genießen.
Denn gesund ist der Rhabarber allemal. Reich an Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin A und C, Mineralstoffen und Pektinen, verdankt er seinen sauren Geschmack der Apfel- und Zitronensäure. Und es soll auch Menschen geben die den Rhabarber roh verzehren...
Übrigens darf der Rhababer nur bis Johanni (24. Juni) geerntet werden. Danach sollten man die Pflanzen in Ruhe lassen, damit sie für das nächste Jahr Kräfte sammeln kann. Außerdem steigt dann der Oxalsäuregehalt in den Stielen langsam an. Die Blätter des Rhabarbers dürfen nie verzehrt werden weil die Konzentration von Oxalsäure darin sehr hoch ist.
Schnelles Rhabarberrezept:
500 Rhabarber in kurze Stück schneiden und in eine Auflaufform schichten.
Aus 125 g Rohrohrzucker, 125 g Mehl, 75 g Butter, 1 Vanillezucker, Zimt und einer Prise Meersalz Streusel kneten, über dem Rhabarber verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen. Lauwarm servieren. Besonders lecker dazu: Vanillesauce!
Die Namensgebung resultiert nicht nur aus der ähnlichen Form, sondern tatsächlich auch an der Geschmack gebenden Asparaginsäure, die sowohl im Spargel als auch in der Schwarzwurzel enthalten ist.
Im Mittelalter war die Schwarzwurzel wegen ihrer Schutz und Heilstoffe sogar Arznei bei Schlangenbissen und Pest. Im 17. Jahrhundert begann dann der Siegeszug dieses Wurzelgemüses. Zuletzt wurde sie wegen ihres Gehaltes an Inulin als Diätpflanze für Diabetiker angebaut, geriet aber wohl wegen des Aufwandes beim Schälen in Vergessenheit.
Vor allem der ökologische Anbau hat sich ihrer, als alte Kulturpflanze, wieder angenommen, und so taucht sie jetzt 1 mal im Jahr auch in Deiner Kiste auf.
Schwarzwurzeln scheinen so robust zu sein, doch sind sie im Anbau sehr sensibel.
Das fängt bei der Aussaat an, die sich wegen des tannennadelförmigen Saatgutes sehr kompliziert gestaltet. Und so fließt einiges an Schweiß, bis die Wurzeln dann ab Oktober aus dem sandigen Boden geerntet werden.
Wir kaufen die Wurzeln aus Bioland-Anbau von Josef Keil, auch Wurzelsepp genannt. Er hat sich 1992 für den ökologischen Anbau entschieden.
Bei ihm wachsen in mildem Weinklima als Hauptkulturen Spargel und Schwarzwurzeln auf Donauschwemmland. Die Böden sind zwar feinsandig, aber durch das Schwemmland üppig mit Mineralstoffen versorgt, was den guten Geschmack ausmacht.
Tipps zur Verarbeitung: Beim Schälen zieht man sich am besten Gummi-Handschuhe an um sich vor dem klebrigen Milchsaft zu schützen. Alternativ können die Wurzeln mit dem Sparschäler unter fließendem Wasser geschält werden.
Es gibt jedoch eine weitere Möglichkeit: Die Wurzeln waschen und etwa 5 Minuten in kochendes Wasser legen. Danach läßt sich die Schale wie trockene Rinde von einem Ast abschieben.
Ganz zu Unrecht ruft diese Ankündigung Schrecken hervor, dicht gefolgt von der Frage: Die ist aber gekocht, oder?
Dabei ist die rote Knolle völlig unkompliziert in der Zubereitung, äußert gesund und vielseitig obendrein. Ob als Rohkost, in Salaten, als Suppen, Beilagen oder in Aufläufen – immer macht sie eine gute Figur und ist mit ihrer schicken Farbe ein Hingucker.
Um in den Genuss der wertvollen Inhaltsstoffe zu kommen, sollte sie allerdings am Besten zur Rohkost verarbeitet werden. Die Knollen haben einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Kalium und vor allem Folsäure. Kalium wirkt entwässernd und entsäuernd. Rote Beete helfen bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Anämie und die enthaltenen Ballaststoffe haben eine darmregulierende, entgiftende Wirkung und tragen damit wesentlich zur Steigerung des körperlichen und seelisch- geistigen Wohlbefindens bei.
Wer nun Angst vor der roten Farbe hat, kann vor der Verarbeitung die Hände mit Speiseöl einreiben. Allen Mutigen kann gesagt sein - die leichte rote Einfärbung hält nur wenige Stunden - Deine Hände sehen einfach nur gut durchblutet aus.
Verfärbungen auf Holzbrettern sind etwas dauerhafter – wen es stört, der kann mit mehrmaligem Abschrubben der hübschen Farbe Herr werden. Kunststoff-Gegenstände aber bitte gleich abspülen.
Zubereitung als Rohkost:
Mit einem Sparschäler die Knollen schälen und mit der Küchenreibe grob raspeln. Mit gehackter Zwiebel, gewürfeltem Apfel, Öl und Essig als Rohkost servieren.
Rote Beete garen:
Die ganzen Knollen ungeschält in einen Topf mit Wasser geben. Zum Kochen bringen. Je nach Größe brauchen die Knollen unterschiedlich lange. Es empfiehlt sich die Garprobe mit dem Holzstäbchen. Anschließend abgießen, die äußere Schicht abschälen und die Knollen in Scheiben oder Würfel schneiden und entsprechend weiterverarbeiten.
Für Suppen:
Knollen mit dem Sparschäler schälen und in Würfel schneiden. In Öl (mit Zwiebeln) andünsten mit Gemüsebrühe ablöschen und garen. Anschließend pürieren und mit Gewürzen abschmecken und/oder mit Sahne verfeinern.
Also, alles kein Hexenwerk, aber wer auf den ganzen Spaß verzichten möchte kann natürlich auch auf Rote Beete im Glas zurückgreifen…
Sweetie klingt nach einer Schnulze aus den 50ern. Dabei ist Sweetie, die richtigerweise "Oroblanco" heißt, eine sehr leckere Kreuzung aus der Pampelmuse Citrus maxima "Siamese Sweet" und Citrus paradisi "Marsh H4".
1958 in Kalifornien gezüchtet, ist die ursprüngliche Herkunft von Sweetie & Co. jedoch ungeklärt, wobei Kenner von der karibischen Insel Barbados ausgehen. Die Sweetie wächst auf etwa 5 m hohen immergrünen Bäumen. Ißt man die Früchte mit den dünnen Häutchen wie eine Orange, schmecken sie eher bitter.
Wir empfehlen die Sweetie zu filetieren. Das geht einfacher als man denkt und so genoßen erweisen sie sich als eine wahre Delikatesse. Ihr gelbes, süßes Fruchtfleisch schmeckt wie Orange und Clementine zusammen.
Wie alle Grapefruits eignet sich die Sweetie auch hervorragend zum Saft machen. Sie enthält besonders starke antimikrobielle Substanzen, die uns wirksam gegen Pilze und Bakterien schützen können. Der Genuß des Saftes von ein bis zwei Früchten pro Tag ist ernährungsphysiologisch sehr zu empfehlen, weil hiermit die Anfälligkeit für koronare Herz- und Kreislaufkrankheiten deutlich sinkt.
Allerdings sollten die Säfte aus Grapefruits nicht im Übermaß genossen werden, weil das in der Hautschale enthaltene bittere Flavonoid Narangin die Wirkung von Medikamenten verstärken kann. Narangin ist wiederum ein hervorragendes Antioxidans. Es hat eine hohe Bioverfügbarkeit, es fängt Freie Radikale ein und neutralisiert aggressive Sauerstoffmoleküle/ und -verbindungen. So hilft es, die DNS zu schützen und regt Enzyme an, die wiederum entgiftend auf einige Toxine und Chemikalien wirken. Eine wahre Wunderfrucht also.
Die kannst Du hier jetzt direkt im Shop bestellen!, solange unser Vorrat reicht, natürlich, denn die wunderbaren Früchte haben nur in den Herbst- und Wintermonaten Saison, welche im Februar wieder zuende geht.
Wie so oft tragen die Römer Schuld daran, dass die Walnuss in den süddeutschen Raum gelangte und sich von dort aus in Europa ausbreiten konnte.
Darum sind wir ihnen aber nicht böse. Im Gegenteil: Dem Charme großer Walnussbäume an Toreinfahrten oder in alten Gärten kann man sich kaum entziehen.
Die Bäume sind jedoch nicht nur schön anzusehen, die Nüsse haben es ebenfalls in sich:
Walnüsse sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ganz besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an den gesundheitlich wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Eine hohe Zufuhr dieser essentiellen Fettsäuren soll das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern. Das haben verschiedene wissenschaftliche Studien ergeben.
Und vielseitig verwendbar sind sie außerdem: Salaten, besonders
Wintersalaten, gibst Du den besonderen Pfiff, aber auch Saucen oder
Gemüsepfannengerichten verleihen sie eine spezielle Note.
Wir haben Walnüsse von Dieter Gernod vom Obsthof Goldenen Grund. Deren Qualität hält jeden Vergleich mit den brühmten Grenobler Walnüsse stand.
Mais wurde schon 4000 Jahre vor Christi Geburt in Mexico angebaut. Und schon zu Columbus Zeiten gab es in der „Neuen Welt“ überall ausgedehnte Plantagen.
In Deutschland wird Mais seit etwa 25 Jahren großflächig angebaut. Aber Achtung: heimlich Kolben vom Feld stibitzen lohnt sich nicht, denn dort handelt es sich nicht um den süßen Gemüse- oder Zuckermais, sondern um Futter- oder Feldmais, der trocken und fad schmeckt und in der Regel gewaltige Düngergaben in sich trägt.
Dagegen ist frischer Zuckermais eine wahre Delikatesse.
Die Kolben schmecken gegrillt, gebacken und gekocht.
Gekocht wird er übrigens wie Spargel mit einer Prise Zucker und einem Stich Butter im Garwasser. Die Kochzeit richtet sich nach der Dicke der Körner. Mach am Besten den Gartest: Die Körner müssen sich mit der Gabel leicht vom Kolben lösen.
Besonders gut schmecken die Kolben auch mit frisch geriebenem Käse bestreut oder eingestrichen mit Kräuterbutter und kurz im Backofen überbräunt.
Gemüsemais lässt sich wunderbar mit anderen Gemüsen kombinieren, z.B. mit Tomaten und Pilzen und ist auf einem rustikalen Buffet ein attraktiver Blickfang.
Zuckermais wird im Stadium der Milchreife geerntet. Bei langer Lagerung wandelt
sich der enthaltene Zucker schnell in Stärke um, und verliert sein Süßes apartes Aroma. Du solltest ihn also frisch genießen. Im Gemüsefach des Kühlschrank halten sich frische Maiskolben in der Regel 2-3 Tage frisch.
Nutze die kurze Saison und genieße Zuckermais jetzt täglich frisch vom Feld!